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Natur
In diesem Abschnitt geht es um die Natur und ihre Bewohner. Ihr erfahrt welche Bedeutung das Leben mit der Natur für Hexen hat und wie wir den Jahreszyklus feiern. Bewohner der Natur und ihre Bestandteile werden näher vorgestellt.

  • leben mit der Natur
  • Jahreskresfeste
  • Geomantie

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  • Räuchern

  • Edelsteine
  • Krafttiere
  • Jahreskreisfeste

    Die 8 Jahreskreisfeste, auch Sabbate genannt, sind die wichtigsten Feste in unserem alljährlichen Kalender. Sie zeigen uns den Zyklus des Lebens und erleichtern es uns mit der Natur in Verbindung zu treten und bieten eine gute Möglichkeit Gleichgesinnte zu treffen und Informationen auszutauschen.

    Was bedeuten die Jahreskreisfeste für uns Hexen?

    Hexen leben mit der Natur, daher feiern wir bestimmte Feste im Jahreszyklus. Wir treffen uns mit anderen Hexen, tauschen Informationen aus und halten Rituale ab. Wobei anzumerken ist, dass das Leben mit der Natur und bewusstes Leben im Jahreszyklus wichtiger ist, als das strikte Einhalten eines vorgegebenen Ritualplans. Es bringt nichts die Rituale zu “spielen”. Das ist nicht der Sinn der Sache und wird auch kaum etwas bringen. Stattdessensollten wir die Rituale zu den Jahreskreisfesten mit Sinn erfüllen.

    So erleben wir jedes Jahr das Vergehen der Natur – das Prinzip des Absterbens von Altem und das Kommen von Neuem – auch in uns selbst. Das Verstehen dieses Zykluses kann tief greifende Wirkung auf uns selbst haben. Es ist auch die Zeit über das Leben nach zu denken und sich Gedanken darüber zu machen, was wir verändern wollen bzw. sollten um ganzheitlicher, freier und besser Leben zu können.

    Wie feiern wir die Jahresfeste? Wir schmücken unseren Altar passend, nach der draußen herrschenden Jahreszeit. Treffen uns mit anderen Hexen und feiern gemeinsam die Feste (mit ihren jeweiligen Bedeutungen). Hin und wieder werden Wünsche geäußert und Schutzamulette hergestellt usw. In der dunklen Zeit des Jahres wird viel geräuchert. Wir nutzen die Rituale um uns von Altem zu verabschieden und Neues einzuladen. Wir essen gemeinsam, reden über unsere Arbeit und feiern zusammen.

    Der Zyklus des Lebens:

    Sonnenfeste:
    Sonnenfeste sind die Sommersonnenwende, die Wintersonnenwende und die beiden Tag- und Nachtgleichen. Die Sonnenfeste kennzeichnen den Beginn der 4 Jahreszeiten. Sie sind germanischen Ursprunges und werden immer an einem bestimmten Datum begangen. Sonnenfeste stehen für Materialität, Rationalität, Logik, Verstand und Aktivität

    Mondfeste:
    Mondfeste, welche immer zu bestimmten Voll- bzw. Schwarzmonden des Jahres begangen werden, sind entsprechend dem Mondkalender, bewegliche Feiertage. Die Mondfeste kennzeichnen den Höhepunkt einer Jahreszeit (und sind dabei meist von landwirtschaftliche & mythologischer Bedeutung). Ihre heute geläufigen Namen stammen aus Irland, denn die Mondfeste sind keltischen Ursprungs, werden jedoch von den Germanen übernommen. Die Mondfeste stehen für Weiblichkeit und Spiritualität, Emotion, Gefühl Intuition & Passivität.

    Der Zyklus des Lebens:
    Die Sonnen- und die Mondfeste wechseln sich demnach immer ab und bilden eine Polarität im Jahreskreis, welche einen ewigen Wechsel und gleichzeitig eine unerreichbare Einheit darstellt. Denn die Drehung des Jahresrades ist zeitlos und endet demnach nie. Genau wie im Jahreszyklus der Natur (Winter, Frühling, Sommer und Herbst), welches wie in unendliches Rad abläuft. Sie führen uns jedes Jahr aufs Neue den Zyklus des Lebens: Geburt, Jugend, Blüte, alter Tod vor Augen. Dieses Prinzip lässt sich auch im Leben eines Menschen hier am Beispiel der Frau: Jungfrau, (Geliebte,) Mutter, (Großmuter,) weise Alte wiederfinden.

    Der Beginn des Lebensrades:
    Bei den Germanen und im Keltentum beginnt dieser unendlich andauernde Zyklus immer mit der dunklen Phase. So kommt es, dass das Jahr nach keltischer Zeitrechnung zu Samhain am 11. Schwarzmond eines Jahres (der rund um den 31. Oktober ist) beginnt. Auch wir Hexen folgen diesem alten keltischen Jahreszyklus, daher ist Samhain für uns der Beginn des Jahres. Genau aus dem selben Grund (weil ein Zyklus immer in der Dunkelheit beginnt woraus neues Leben sprießt) beginnen wir unsere Feiern auch nach Einbruch der Dunkelheit, welche theoretisch bis Sonnenuntergang des darauffolgenden Tages gehen können

    Wann, wie und wo werden die Feste gefeiert?

    Sind die Feste an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden?
    Früher feierten die Menschen die Jahresfeste, wenn sie in der Natur sahen, dass die richtige Zeit gekommen ist. Heute sind die Feste an bestimmte Termine gebunden, da die meisten Menschen nicht mehr naturbewusst leben. Wie legt ihr eure Feier bzw. euer Ritual also auf den richtigen Zeitpunkt? Beachtet vor allem das ihr genügend Zeit und Ruhe habt das Ritual zu feiern. Es ist nicht empfehlenswert, wenn ihr bis in die Morgenstunden feiert und dann am nächsten Tag, auf der Arbeit, euch kaum wach halten könnt. Setzt euch nicht unter Zeitdruck, denn das beeinflusst auch das Ritual negativ. Wie bereits erwähnt beginnen unsere Jahresfestrituale gewöhnlich nach Einbruch der Dunkelheit.

    Wo werden die Feste gefeiert?
    Wenn das Wetter es zulässt, sollten ihr die Feste unbedingt im Freien gefeiert werden. Denn so können die, in den Rituale frei gesetzten Energien sich sofort mit der Natur verbinden und den für sie vorgesehenen Weg gehen. Außerdem kommen wir in der Natur besser in die richtige Stimmung.

    Welche Feste feiern wir?

    Die Hexenfeste kommen aus der keltischen und germanischen Tradition unserer Vorfahren. Wir feiern folgende 8 Feste im Laufe des Jahreszykluses:

    Samhain (beweglicher Feiertag am 11. Schwarzmond des Jahre ca. am 31 Oktober)
    Der Beginn des Hexenjahres und Einweihung der Hexenschüler. Es ist die Zeit in der Bilanz über das vergangene Jahr gezogen wird und konstruktive Ziele für die Zukunft gesetzt werden.

    Jul (am 21 Dezember)
    Jul ist das Fest der Wintersonnenwende, wir feiern die Rückkehr der Sonne. Zu diesem Fest siegt das Licht über die Finsternis und die Tage beginnen wieder länger zu werden. Es ist ein sehr stilles meditatives Fest.

    Imbolc (beweglicher Feiertag am 2 Vollmond eines Jahres ca. am 2 Februar)
    An Imbolc feiern wir das erste Leben, welches in der Natur wieder sichtbar wird. Imbolc ist auch das große Fest an dem neue Hexen initiiert werden. Es ist auch eine beliebte Zeit für das erstellen von Amuletten für das durchführen von Kerzenzaubern, sowie um Wahrsagetechniken auszuüben.

    Ostara (am 21 März)
    Bei diesem Fest geht es um das Wiederaufleben der Natur. Wir zünden fiele Kerzen an um die junge sonne zu begrüßen und zu stärken. Es ist ein Fest der Lebenskraft und der Fruchtbarkeit. Ostara wird zur Frühjahrstagundnachtgleiche gefeiert, es herrscht großes Gleichgewicht in der Natur. Es ist der perfekte Zeitpunkt um Altes abzuschließen und etwas Neues zu beginnen.

    Beltane (beweglicher Feiertag am 5 Vollmond eines Jahres ca. am 30 April)
    Beltane (manschen ist es auch bekannt als Walpurgisnacht) ist ein Fest in dem man mit viel Musik und Tänzen die Herrschaftszeit der Sonne einleitet. Zu Beltane feiern Wicca die Hochzeit des Sonnengottes und der Göttin (Erde).

    Litha (am 21 Juni)
    Zu Litha hat die Sonne ihren höchsten Stand erreicht. Es ist die Zeit der Sommersonnenwende, von nun an beginnen die Tage wieder kürzer zu werden.

    Lammas (beweglicher Fiertag am 8 Vollmond eins Jahres ca. am 31 Juli)
    Einigen ist es sicher als Erntedankfest bekannt, wir Hexen nennen es Lammas und feiern es traditionell zum 8 Vollmond des Mondjahres. Dieses Fest markiert den Beginn der Ernte und wir nutzen es um der Natur für ihre reichlichen Gaben zu danken.

    Mabon (am 23 September)
    Der Sommer ist nun endgültig zu Ende und es herrscht wieder einmal große Balance, wir feiern Mabon zur Tagundnachtgleiche. Wir bedanken uns für die Gaben des Sommers und beginnen langsam Pläne fürs nächste Jahr zu schmieden. Es ist der perfekte Zeitpunkt um zu seinem eigenen Weg und sich selbst zurück zukommen.

    die Jahreskreisfeste

    Welche Bedeutung haben die Jahreskreisfeste
    für eine moderne Hexe heute noch?

    Nun werden sich sicher einige von euch fragen, warum wir Hexen des 21 Jahrhunderts auch heute noch den Jahreszyklus feiern. Schließlich sitzen viele von uns heute in ihren gleichmäßig klimatisierten Bürogebauten in denen es nachts genauso hell ist wie tagsüber und der Zyklus von Tag und Nacht, von Sommer und Winter kaum ein Bedeutung zu spielen scheint.

    Der Grundgedanke hinter dem Feiern der Jahresfeste in der heutigen Zeit ist, dass sie uns helfen im Einklang mit den Kreisläufen der Natur zu leben. Dabei zeigen uns sie Sonnenfeste immer wieder, dass eine neue Jahreszeit beginnt und Mondfeste erinnern uns, dass deren Höhepunkt erreicht ist. Um den Vegetationszyklus bewusst mitzuerleben und ihre Verbundenheit mit der Natur zu stärken, feiern viele Anhänger des Heidentums, der Wicca ... und zahlreiche andere naturreligiöse Strömungen auch heute noch die Jahreskreisfeste.

    Einer unserer wichtigsten magischen Grundsätze lautet „wie oben, so unten“ im Falle unserer Jahreszeiten bedeutet das, dass der Makrokosmos Natur sich im Mikrokosmos Mensch wiederspiegelt. Das bedeutet dass wenn ihr bewusst mit der Natur umgeht werdet ihr gleichzeitig auch eure eigenen Kräfte mobilisieren, denn umso besser es unserer Natur geht um so besser geht es auch uns Menschen.

    Irrtümer über die Jahreskreisfeste:
    An dieser Stelle möchte ich einmal mit 2 großen Irrtümern rund um die Jahreskreisfeste aufräumen.
    Die Behauptung, dass der moderne Mensch den Kreislauf der Natur gar nicht mehr nachvollziehen könnte weile er nicht mehr auf Gedeih und Verderb auf sie angewiesen sei (Ernte). Zu diesem Statement ist aufzuführen, dass es auch schon damals Menschen gab, die nicht auf den Feldern gearbeitet haben, sondern als Handwerker umher gezogen sind, Priester waren, oder als Soldaten arbeiteten. Obwohl sie daher nicht alltäglichen Kontakt zur Natur hatten und sich nicht andauernde Sorgen um die Ernte machten, zelebrierten auch diese Menschen die Jahresfeste. Denn schon damals nutzten die Menschen die Jahresfeste, um einfach einmal abzuschalten vom stressigen arbeitslastigen Alltag und nutzten sie als Gelegenheit andere Menschen kennen zulernen und einfach eine schöne Zeit zuhaben und sich mit andern auszutauschen.
    Einigen glauben ein Jahreskreisfest sei ein Ritual (mit dem Ziel eine magische „Operation “ auszuführen). Dies ist nicht der Fall. Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen. Jedoch ist das Ziel des Rituals des Jahresfestes meist das Ritual selbst und ist auf keine übergeordnetes magisches Aufgabe ausgerichtet. Ein Ritual an einem Jahreskreisfest ist durchaus magisch jedoch ist dessen Zweck nicht eine magische Operation durchzuführen sondern ein schönes Fest zufeiern und der Natur näher zukommen. Das unterscheidet die Jahreskreisfeste von üblichen magischen Ritualen. (Natürlich wird manchmal zu eben solchen Gelegenheiten beides miteinander verbunden und ein Jahreskreisfest wird auf eine magische Operation ausgerichtet, jedoch ist dies nicht die Regel.)

    Zwischen den Welten
    Ein Fest richtig zelebriert, kann die einzelne Person in einen Zustand versetzen, in dem sie nicht mehr im Zustand eines geschlossenen Bewusstseins existiert, sondern in einem aufgelösten mythischen Zustand. (Eine Art außer-der-Zeit-Sein, integriert in einem Gruppenbewusstsein.) Dabei kann man in einen völligen Freiraum der Seele gelangen, eine eigenartige Wachheit eines veränderten Bewusstseins. Diesen Zustand gibt die Bedeutung des Wortes für Hagazussa nämlich „die auf dem Zaun reitende“ (auf den Zaun zwischen der hiesigen und der Anderswelt) passend wieder. Da bei den Festritualen der übergeordnete Zweck der magischen Operation fehlt macht sich die Hexe von persönlichen Ansprüchen und Zielen frei und ist mehr bereit für das „Mitschwingen im großen Reigen der Natur“ indem sie einfach sein darf, wie sie wirklich ist. Ein Zustand völliger magischer Einheit mit der Natur und somit auch mit sich selbst.

    Jahresfeste für Junghexen:
    Jahresfeste sind für Junghexen perfekt um Rituale zu üben !!
    Jahresfeste sind perfekt, damit sich Junghexen in Ritualen üben können und so für spätere Rituale mit magischem Ziel gewappnet sind. Sie sind perfekt für Menschen, die sich noch nicht an Rituale mit dem Hindergrund eine magische „Operation“ zu vollziehen heranwagen oder einfach noch nicht soweit sind. Übung macht den Meister, daher solltet ihr jedes Jahreskreisfest zum Üben nutzen.
    Wichtig: Ein Zyklus sollte entstehen, um die Veränderungen der Natur wahrzunehmen. Das bedeutet, dass ihr nicht nur 3 Feste hintereinander feiert und den Rest das Jahres keine mehr. Denn die Natur, genau wie unsere Seele ist eine Ganzheit aus der man nicht einfach ein Teil vorziehen bzw. unterdrücken kann.
    Hinweis: Ein schlichtes selbstgemachtes Ritual bringt mehr, als der Versuch irgendwelche komplizierten Ritualanleitungen nachzuvollziehen, bei dem man gar nicht voll dahinter steht was man da tut. Bitte benutzt auch nur Symboliken und Handlungen die ihr wirklich kennt und versteht. Vergesst nicht bei euren Ritualen immer auch eine kleine Gabe für die Elementarwesen übrig zu lassen.

    xx Inhaltsübersicht:

    Was bedeuten die Jahres-kreisfeste für uns Hexen?

    der Zyklus des Lebens
  • Sonnenfeste
  • Mondfeste
  • Der Zyklus des Lebens
  • Der Beginn des Lebensrades



    Wann, wie und wo werden die Feste gefeiert?
  • Sind die Feste an einen bestimmten Zeitpunkt gebunden?
  • Wo werden die Feste gefeiert?

    werden die Feste gefeiert?
  • Samhain
  • Jul
  • Imbolc
  • Ostara
  • Beltane
  • Litha
  • Lammas
  • Mabon

    Welche Bedeutung haben die Jahreskreisfeste uns Hexen?
  • Irrtümer über die Jahreskreisfeste:
  • Zwischen den Welten
  • Jahresfeste für Junghexen:
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